Beachvolleyball

Beachvolleyball ist aus dem klassischen Hallenvolleyball entstanden. Neben vielen Ähnlichkeiten gibt es doch Unterschiede des Reglements und der Spielweise. Gerade Live-Wetten sind in dieser dynamischen Sportart besonders attraktiv!

Beachvolleyball - Fakten

Mannschaften aus jeweils zwei Spielern treten auf einem aus Sand bestehenden Spielfeld, das durch ein Netz getrennt ist, gegeneinander an. Das Netz hängt in einer Höhe von 2,43m (Herren) bzw. 2,24m (Frauen). Das Feld ist 8x16m groß. Das Team bekommt einen Punkt, wenn der Ball im gegnerischen Feld den Boden berührt oder es dem gegnerischen Team nicht gelingt, den Ball ordnungsgemäß zurückzuspielen. Gespielt wird mit einen "Rally-Point-System". Punkte können also auch gemacht werden, wenn der Gegner aufgeschlagen hat. Die Entscheidung fällt in einem "Best of 3" System, also auf 2 Gewinnsätze zu je 21 Punkten. Wichtig ist auch, dass ein Satz nur mit einem Vorsprung von 2 Punkten gewonnen werden kann (zwei Unterschied). Um äußere Wetter- und Witterungsbedingungen auszugleichen, wird beim Beachvolleyball oft die Seite gewechselt, und zwar jeweils nach 7 Punkten.
Beim Beachvolleyball gibt es keine Ersatzspieler, wenn sich also einer der beiden Spieler verletzt und das Spiel nicht fortsetzen kann, kann das Spiel nicht fortgesetzt werden und die andere Mannschaft gewinnt.

Ausführung

Wie beim klassischen Volleyball gibt es auch beim Beachvolleyball verschiedene Techniken, den Ball in die gegnerische Spielhälfte zu bringen. Nach drei Berührungen (jeweils eine Berührung pro Spieler; Block zählt als eine Berührung) muss der Ball auf die andere Seite des Netzes gespielt werden. Es darf prinzipiell der ganze Körper eingesetzt werden, doch "pritschen" (oberes Zuspiel) und "baggern" (unteres Zuspiel) sind die meist angewendeten Techniken. Der Ball darf nicht direkt mit der Hand geführt und selbstverständlich auch nicht gefangen und geworfen werden. Es gibt aber noch gewisse Grauzonen in der genauen Technikauslegung.

Strategie

Die beiden Spieler geben sich, für den Gegner nicht sichtbar, gewisse Hand- und Fingerzeichen hinter ihrem Rücken. Hier wird angezeigt, wie der Block gestellt wird bzw. wohin der Aufschlag gehen soll.

Internationale Beachvolleyball Verbände

USA: Die beiden US-Amerikanerinnen Kerri Walsh und Misty May-Treanor bilden eines der bekanntesten Beachvolleyball Duos weltweit. In diversen internationalen und nationalen Turnieren (etwa AVP, FIVB) konnten sie an die hundert Turniersiege feiern und gehören zur absoluten Weltspitze.

Brasilien: Eine weitere große Beachvolleyball Nation ist Brasilien. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen geht es meistens zwischen diesen beiden Ländern um den Titel.

Deutschland: Seit 1992 die sog. Masters-Turniere statt. Bekannte deutsche Spielerinnen sind etwa Goller/Ludwig, Pohl/Rau oder Brink-Abeler/Jurich. Bei den Männern hat sich vor allem das Duo Brink/Dieckmann in den Vordergrund gespielt.

Österreich: In Österreich finden zwei große Turnierserien (A1 Masters und AON Tour) statt. Außerdem wird am von 28.07. – 02.08. der Grand Slam der FIVB World Tour in Klagenfurt ausgetragen. Auch ein Event der European Championship Tour findet in Österreich statt.

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